Wir möchten darstellen was sich bei Emotionen wie Ärger, Wut und Zorn zwischen Hirn und
Bauch abspielt. Dies macht deutlich, dass es präventive Auseinandersetzung
braucht, um Strategien für den Akutfall zu erkunden und einzuüben.
Der Präventionsblick auf die Kindesebene bringt mit „STEPS to HELP“ (Hollerer, 2022) ein
Konzept sowie Impulse, Informationen und Übungen zu den Entwicklungsschritten, die
Kinder am Weg zur eigenständigen Regulation von heftigen Emotionen anleiten.
Diese fördern
Ø die Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
Ø die Benennung und den Austausch über körperinnere Vorgänge
Ø das Einüben von Cool-down- und Beruhigungsstrategien
Ø das Besprechen von Stopp-Strategien für die Akutsituation und
Ø die soziale Nachsorge – die Postvention.
Pädagog*innen finden Hinweise,
Ø wie sie die Gruppe/die Klasse auf Handlungsmöglichkeiten in Akutsituationen vorbereiten können
Ø wie sie im Falle von Eskalation intervenieren
Ø wie sie das Kind/die Kinder zur Regulation begleiten
Ø wie sie nach Interventionen in Akutsituationen nachsorgen
Ø und einen Rahmen für das Einüben in demokratische Prozesse des Aushandelns und Wieder-gut-Machens bieten.
Die Begleitung von Kindern in eskalierenden Konfliktsituationen sind herausfordernd und rufen nach Entlastungsstrategien zum Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit.
Der Abschnitt STEPS to HELP für Pädagog*innen
Ø fokussiert auf die professionelle Vorsorge und
Ø gesundheitförderliche Nachsorge auf Erwachsenenebene.
Der Teil STEPS to HELP – Team/Systeme wirft einen Blick auf die präventive Arbeit
Ø für die Kooperation in Teams
Ø in größeren Systemen und
Ø auf die Funktion von Leitungspersonen.
Im Anhang finden sich Hinweise
Ø zu altersentsprechender Literatur,
Ø Material für Erkundungsstationen für die „Expedition Wut braucht Mut“
Ø Expeditionspläne für 3.-5. Schulstufe
Ø für Vorschulstufe und Grundstufe 1